1. Wo der Ochs hinkommt, muss er den Pflug ziehen
  2. Die Zunge stößt immer an den kranken Zahn
  3. Das Schaf folgt der Herde
  4. Wer will der Katze die Schelle umhängen
  5. Einmal ist nicht immer
  6. Lieb ohne Gegenlieb ist verlorene Arbeit
  7. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt
  8. Wie die Tat, so der Lohn.
  9. Ungeladener Gast ist eine Last
  10. Dem klugen Kopf genügt ein Wort
  11. Einer guten Katze gehört eine gute Maus.
  12. Dem hungrigen Bauch schmeckt alles gut
  13. Gute Taten werden oft schlecht belohnt.
  14. Wer gut schläft, liegt auch auf Steinen weich
  15. Ein wenig zu spät ist viel zu spät
  16. Ein alter Ochse trägt gern eine neue Schelle
  17. Wenn das Pferd tot ist, kommt der Hafer zu spät
  18. Junge Pferde wollen den Bereiter abrichten
  19. Auf ein ungezaümt Pferd gehört ein alter Reiter
  20. Einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins Maul
  21. Jede Sau hat ihren Martinstag
  22. Auf solchen Hafen solcher Deckel
  23. Jedem Vogel gefällt sein Nest
  24. An jeder Tür ihre Aufseherin
  25. Jedem das Seine, (so hat der Teufel nichts)
  26. Je länger der Weg, je kürzer der Schritt
  27. Ehrlich gilt durch die ganze Welt.
  28. Auf einen grindigen Kopf gehört eine scharfe Lauge
  29. Wer zu oft kommt, ist selten willkommen
  30. Je kleiner der Vogel, je kleiner das Nest
  31. Geduld die beste Arzenei in allem Leid und Unglück sei
  32. Immer krank und nimmer tot
  33. Die voraus bezahlen, bekommen ihr Korn sehr grob (schlecht) gemahlen
  34. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott
  35. Einem fliehenden Feind soll man goldene Brücken bauen
  36. Wo viel Schein, da kein Sein
  37. Man muss sich mit dem Brot behelfen, bis man Fleisch bekommt
  38. Je lieber (der) Gast, je voller (der) Teller
  39. Eilen kommt spät ans Ende
  40. Je höher der Amt, je tiefer der Fall
  41. Nach großer Dürre großer Regen
  42. Je höher man steigt, je (desto / umso) tiefer kann man fallen
  43. Wer Schaden tut, muss Schaden bessern
  44. Zu schwere Last erdrückt den Esel
  45. Lernen kann man alle Tage
  46. Alles hat seine Zeit
  47. Seinem Schicksal kann niemand entgehen
  48. Ausdauer verdient den Preis
  49. Wo es an Licht fehlt, nützen die besten Augen nichts.
  50. Weiber, Feuer und Meer sind drei gefährliche Dinge
  51. Abendrot – Gut-Wetterbot.
  52. Gute Gelegenheit kommt nicht alle Tage
  53. Auf einen kochenden (siedenden) Topf setzt sich keine Fliege.
  54. Auch wenn die Fischer schlafen, gehen die Fische ins Netz
  55. Aller guten Dinge sind drei
  56. Das Alter greiset und weiset.
  57. Im Alter kommt das Psalter
  58. Wer mit den Hühnern zu Bett geht, kann (auch) mit den Hühnern aufstehen
  59. Was getan ist, muss auch getan bleiben
  60. Wer A sagt, muss auch B sagen
  61. Wenn es Mode ist, so geht auch die Katze im Spreittuch
  62. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  63. Wer wagt, der gewinnt
  64. Der hat gut lügen, (der von weit her ist)
  65. Man muss gute Miene zum bösen Spiel machen
  66. Faule Jugend, lausig Alter
  67. Einem alten Hund ist schwer Bellen lehren
  68. Hofmanier führt irr
  69. Die Abwesenden haben (immer) Unrecht
  70. Was schmeckt dem Mund, ist dem Herzen gesund.
  71. Jeder Vater lobt (rühmt) sein Kind
  72. Andere Zeiten, andere Sitten
  73. Er will uns weismachen, Gott heiße Gerhardt
  74. Was der Vater erspart, vertut (verbringt) der Sohn
  75. Schlafen bringt kein Brot ins Haus
  76. Auf närrische Worte gehören taube Ohren
  77. Hunger macht hart Brot zu Lebkuchen
  78. Altes Brot will gute Zähne (haben)
  79. Je magerer der Hund, je fetter (größer) die Flöhe
  80. Ein alter Hund läuft nicht jedem nach, der ihn ruft
  81. Auf einen Schelm anderthalben setzen
  82. Wo kein Bart, da ist auch kein Verstand.
  83. Der gewinnt nichts, der nicht aufsetzt
  84. Wenn der Wind das Boot nicht treibt, dann muss man rudern.
  85. Ruhe und Mäßigkeit heilen / kurieren das Fieber
  86. Wer mit Honig umgeht, dem bleibt etwas an den Fingern hängen
  87. Dem besten Bäcker verdirbt ein Kuchen
  88. Der Nehmer muss dem Geber nachgeben
  89. Trau(e), aber schau(e) (erst) wem
  90. Wem Gott keinen Sohn gibt, dem gibt der Teufel ein paar Vettern.
  91. Wem das Glück wohl will, dem kalbt ein Ochse
  92. Was Gott tut, (das) ist wohlgetan
  93. Gott hilft dem Fleiß
  94. Wer etwas will, muss selbst danach gehen, (langen) ein Bote tut’s nicht.
  95. Morgenstunde hat Gold im Munde
  96. Wer selber nichts hat, muss keine Gäste laden / bitten
  97. Wer nicht tut, was er soll, erhält nicht, was er will.
  98. Eine gute Frau ist Goldes wert
  99. Dem schlafenden Fuchs läuft keine weise Maus in den Mund
  100. Der König ist tot, es lebe der König
  101. In trüben (stillen) Wassern ist gut fischen
  102. Der ist außer Gefahr, der die Sturmglocke läutet
  103. Zeit und Stroh macht die Mispeln (Aprikosen) reif
  104. Wie (der), Herr, so (ist) seine Ehre
  105. Junge Advocaten und verlorene Prozesse stehen beieinander wie am Brunnen die Kresse.
  106. Richter und Schergen, Bader und Fergen, Arzt und Juristen sein selten gute Christen.
  107. Lieb, so wirst du geliebt
  108. April tut/macht was er will
  109. Die erste Olive ist Gold, die zweite Silber, die dritte Gift.
  110. Undank ist der Welt Lohn
  111. Früh nieder und früh auf, macht langen Lebenslauf
  112. Ein williges Herz macht leichte Füße
  113. Geschminkte Frauen und geschäfelter Himmel sind nicht von langer Dauer
  114. Liebe blendet die Vernunft
  115. Unglück in der Liebe, Glück im Spiel
  116. Bücken muss man sich, wenn man durch die Welt will
  117. Der Sommer dauert nicht das ganze Jahr
  118. Es ist nicht alle Tage Kirmes
  119. Wenn das Wasser über die Steine läuft, wird es rein
  120. Mai kühl und nass füllt dem Bauern Scheu’r und Fass
  121. Stehendes Wasser wird faul
  122. Branntwein und Not schlägt die Leute tot
  123. Was vorbei ist, ist vorbei
  124. Fließendes Wasser hält sich rein
  125. Was dich nicht angeht, das lass stehen
  126. Was bereits verschüttet ist, kann man so rein nicht auflesen.
  127. Ein gutes Pferd braucht keine Sporen
  128. Es soll ein Freund des Freundes Schwächen tragen
  129. Den Baum muss man biegen, weil er jung ist
  130. Der Abwesende muss die Haare lassen
  131. Wer das Laub fürchtet, bleibe aus dem Walde
  132. Schweigend Mann, lobend Mann
  133. Man muss die Gelegenheit am Stirnhaar fassen
  134. Wer gut bezahlt, kann wieder borgen
  135. Wer Holz will fällen, darf die Axt nicht vergessen
  136. Den Mann nimmt man beim Wort, den Ochsen bei den Hörnern
  137. Der Tod ist unvermeidlich Not
  138. Zum Weinkrug zu greifen ist das beste Mittel gegen Erkältung
  139. Essen und Trinken erhält den Leib
  140. Dem Feind wünscht man alles Böse
  141. Jeden dünkt seine Eule ein Falk
  142. Am Ende weiß man, wieviel es geschlagen hat
  143. Nachfreude ist besser als Vorfreude
  144. Schwätzern muss man den Mund stopfen
  145. Das Eisen muss man schmieden solange es heiß ist
  146. Der Adel sitzt im Gemüt, nicht im Geblüt
  147. Den bescheidenen Mann hat der Teufel in den Palast geführt
  148. Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen
  149. Dem Wind und dem Narren muss man seinen Lauf lassen
  150. Das letzte Schwein kriegt den dicksten Trank
  151. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen
  152. Der beste Jäger kommt oft leer nach Haus
  153. Wer sich fürchtet ist leicht zu erschrecken
  154. Dem Kind, während es aufwächst, dem Kranken, während er leidet
  155. Wenn ein Ding sein soll, so hilft nichts dafür
  156. Man muss das Ding bei seinem Namen nennen
  157. Schlafende Hunde soll man nicht wecken
  158. Wer in fremden Kleidern ausgeht, kommt nackt wieder heim
  159. Wem’s juckt, der kratze sich
  160. Wer übel lebt, dem folgt sein Unglück nach.
  161. Ungewohnte Arbeit bringt Beulen
  162. Wen’s in den Füssen juckt, der tanzt ohne Musik
  163. Der Narr lebt arm, um reich zu sterben
  164. Einmal steht zu vergeben
  165. Hat der Teufel erst einen Finger, dann kriegt er auch die Hand
  166. Heut’ gelobt, morgen gefoppt
  167. Wer sich mäßigt, siegt
  168. Freude und Leid treten ungebeten auf
  169. Was in aller Leute Mund, ist nicht immer ohne Grund
  170. Alle Gleichnisse hinken
  171. Was dem Herzen gefällt, (das) suchen die Augen
  172. Er folgt ihm wie ein Schatten
  173. Was die Fürsten geigen, müssen die Untertanen tanzen
  174. Mit dem Guten wird man gut, und bös mit dem, der übel tut
  175. Beharrlichkeit überwindet alles
  176. Allerwelts Freund, niemands Freund
  177. Er ist nicht von Gebingen, sondern von Nehmingen
  178. Wo Geld kehrt und wendt, hat die Freundschaft ein End
  179. Ein treuer Freund ist ein großer Schatz
  180. Eigennutz erwürget auch den Freund
  181. Aus einer leeren Tasche verliert man nichts
  182. Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz
  183. Alte Freunde und alter Wein sind am besten
  184. Leihen macht Freundschaft, Wiedergeben Feindschaft
  185. In der Not sind die Freunde tot
  186. Freundschaft bis in die Hölle bewahren wollen
  187. Bei einem Schwager ist die Freundschaft mager
  188. Die Liebe ist der Liebe Lohn
  189. Die Liebe der Kinder ist Wasser in einem Korbe
  190. Über Mutterliebe keine Liebe
  191. Die Liebe ist übel angelegt, die keine Liebe herwieder trägt
  192. Ungetreu vertraut nicht
  193. Ohne Eifersucht keine Liebe
  194. Wo Lohn anfängt, hört Liebe auf
  195. Neue Liebe macht die alte vergessen
  196. Was sich liebt, das neckt sich
  197. Lieb, Feuer, Husten, Krätze, Gicht lassen sich verbergen nicht
  198. Sich plagen und plagen und niemals emporkommen
  199. Lass die Leute reden und die Hunde bellen
  200. Ehe man handelt, soll man denken
  201. Die Nacht bringt Rat
  202. Man muss den Tag nicht vor dem Abend loben
  203. Heiraten in Hast bringt lange Last
  204. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
  205. Besser ein gesunder Bauer als ein kranker Kaiser
  206. Er bricht eher, als dass er sich biegt.
  207. Lügen haben kurze Beine
  208. Das Hemd ist mir näher als der Rock
  209. Ein Schaltjahr ist des Segens bar
  210. Überfluss bringt mehr um als Mangel
  211. Viel Frost und Schnee im Januar verspricht ein reich gesegnetes Jahr
  212. Schneejahr, gut Jahr
  213. Neues Jahr, neues Glück
  214. Wer gewinnen will, muss auch verlieren können
  215. Lern schweigen, so kannst du am besten reden
  216. Viele Handwerke verderben den Meister
  217. Es muss ein guter Freund sein, der einen vor Schaden warnt.
  218. Mittelweg, der beste Weg
  219. Der Vogel ist von böser Art, der sein eigen Nest nicht spart
  220. Nur die ist gut verheiratet, die weder Schwiegermutter noch Schwägerin hat.
  221. Der ist reich, der Freunde hat
  222. Jeder soll nach seinen Kräften schaffen und geben
  223. Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde
  224. Man trifft sich (ja) zweimal im Leben
  225. Könnte ein Narr schweigen, so wär’ er weis
  226. Redet Geld, so schweigt die Welt
  227. Jedermanns Esel hat der Wolf vorm Jahr gefressen
  228. Einem störrigen Esel gehört ein harter Treiber
  229. Er spannt die Ochsen hinter den Pflug
  230. Erst muss der Bart wachsen, eh’ man sich rasieren kann
  231. Man schmücke den Esel, er behält seine Ohren
  232. Am guten Rat ist nichts verloren
  233. Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied
  234. Hat man nur den Hasen, die Bratpfanne findet sich schon
  235. Hilf dir selber, so hilft dir das Glück
  236. Alles oder nichts
  237. Honig im Munde, Galle im Schlunde
  238. Ein schmeichelndes Kalb saugt zwei Mütter aus
  239. Wenn man einem auf das Küssen erlaubt, ist er nicht weit vom Bett
  240. Unkraut vergeht nicht
  241. Ist der Bauch satt, so ist das Herz froh
  242. Wie das Loch ist, so muss der Keil sein
  243. Ende gut, alles gut
  244. Am besten spielt, wer gar nicht spielt
  245. Beim Gelde hört die Freundschaft auf
  246. Voller Beutel hat gut predigen
  247. Ein Unglück kommt selten allein
  248. Reich sein und gerecht reimt sich wie krumm und schlecht
  249. Für Geld und gute Worte kann man alles haben
  250. Eine Hochzeit macht die andere
  251. Güte macht ungütige Knechte
  252. Der Trinker bessert sich immer morgen
  253. Sanftmut macht alles gut
  254. Der Schnee ist ein gutes Kleid, kommt er zu rechter Zeit
  255. Wer warten kann, dem kommt alles zur rechten Zeit
  256. Alte Ochsen machen gerade Furchen
  257. Aus Scherz kann leicht Ernst werden
  258. Groß genug ist einem jedem Bauern recht
  259. Ein gutes Pferd braucht keine Sporen
  260. Wie die Mutter, so die Tochter
  261. Gleiche Paare, die besten Paare
  262. Das Bier schmeckt gern nach dem Fass
  263. Jeder Krämer lobt seine Ware
  264. Alles zu seiner Zeit
  265. Ordnung muss sein
  266. Gleich und gleich gesellt sich gern
  267. Auch des Guten wird man überdrüssig
  268. Narren wachsen ohne Pflug überall (genug)
  269. Jeder Tag hat seine Plage
  270. Ein jeder Hahn auf seinem Mist
  271. Ameisen haben auch eine Galle
  272. Einem jeden gefällt seine Weise
  273. Jeder macht’s wie er’s versteht
  274. Jede Woche hat ihren Sonntag
  275. Jeder bleibe bei seinem Fach, dann fällt auch kein vom Dach
  276. Gleich und gleich gesellt sich gern
  277. Jeder muss seine eigene Haut zum Markt tragen
  278. Gleiche Paare geben den besten Tanz
  279. Ein jeder leitet das Wasser auf seine Mühle
  280. Es ist kein Weg so eben, man kann darauf straucheln
  281. Eigen Nest ist das best’
  282. In seinem eigenen Haus ist jeder König
  283. Jeder für sich und Gott für alle
  284. Jeder spricht vom Markte, nachdem er dort verkauft hat
  285. Unter jedem Dach ist ein Ach
  286. Jeder weiß am besten, wo ihn der Schuh drückt
  287. An den Werken kann man es merken
  288. Dem Verdienste seine Krone
  289. Jeder sieht durch seine eigene Brille
  290. Was man schreibt, das verbleibt
  291. Wer einmal in den Mund der Leute kommt, der kommt selten wieder heraus
  292. Wer sich versäumt, der hat den Schaden
  293. Hast du kein Pferd, so brauche den Esel
  294. Vorsicht geht dem Zufall aus dem Wege
  295. Fröhlich sein gibt gut Geblüt
  296. Beim Eigensinn ist kein Gewinn
  297. Die heute singen, können morgen weinen
  298. Mit Singen verrät der Specht seine Jungen
  299. Vorn freundlich, hinten feindlich
  300. Wahre Liebe hält sich still, falsche Liebe redet viel
  301. Gleich bei Gleich macht guten Frieden
  302. Jeder isst, was er ist
  303. Gleiches Gut, gleiches Blut, gleiche Jahre gibt die besten Paare
  304. Im leeren Haus bleibt keine Maus
  305. Eine Hintertür verderbt das Haus
  306. Gastfrei Haus treibt den Wirt hinaus
  307. Wer seinen Weinberg hält verborgen und sein Haus offen, hat das Rechte getroffen
  308. Mancher baut ein Haus und muss zuerst hinaus
  309. Eigener Herd ist Goldes wert
  310. Ein Haus ohne Frau ist eine Wiese ohne Tau.
  311. Es ist kein Libesfeuer so heiß, die Ehe kühlt es
  312. Kurze Abendmahlzeit macht lange Lebenszeit
  313. Unglück kommt selten allein
  314. Wer im Ruf steht, früh aufzustehen, der kann schlafen bis Mittag
  315. Wer aus Liebe leidet, fühlt kein Pein
  316. Heute ein Fresser, morgen ein Faster
  317. Nach dem Schmaus gehen die Freunde nach Haus
  318. Kaltes Essen und warmer Trunk sind ungesund
  319. Wie der Pfarrer singt, antwortet der Küster
  320. Wie das Fleisch, so die Brühe
  321. Ehrlos gelebt, schändlich gestorben
  322. Was der Mensch sät, das wird er ernten
  323. Kleine Gesellschaft ist die beste
  324. Immer nehmen und niemals geben, macht ein unfreundlich Leben
  325. Ein schönes Kleid empfiehlt die Leut
  326. Wer kauft, was er nicht braucht, muss bald verkaufen, was er braucht
  327. Am Spiegel ist keine Frau hässlich
  328. Mit eines andern Hand die Schlange aus dem Walde holen
  329. Bei Brot und Wein kann man fröhlich sein
  330. Die Kleider sind oft mehr wert als der Mensch
  331. Ernst mit Scherz trifft das Herz
  332. Liebe macht Gegenliebe
  333. Aus grober Wolle wird nie feines Tuch
  334. Jedes Ding will Ruhe haben
  335. Schönheit brockt man nicht in die Suppe
  336. Mit Hilfe des Nachbars konnte mein Vater einen Ferkel schlachten
  337. Absicht ist die Seele der Tat
  338. Mit dem Maß(e), womit ihr messet, wird euch wieder gemessen
  339. Vor Dieben muss man sich hüten
  340. Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis
  341. Das Ich und Mich, das Mir und Mein regiert in dieser Welt allein
  342. Des einen Unglück ist des anderen Glück
  343. Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen
  344. Die Not dient dem Menschen und bricht das Gesetz
  345. Mit Geduld und Fleiß kommt man weit
  346. Brot und Wein macht geringer alle Pein
  347. Kleider machen Leute
  348. Kenne dich selbst!
  349. Rate niemand ungebeten
  350. Viele wissen guten Rat, nur der nicht, der ihn nötig hat
  351. Mit Wasser und Brot kommt man durch alle Not
  352. Wie gebeten, abgeschlagen
  353. Ein fröhlich Herz macht rote Wangen
  354. Gute Worte kosten nichts
  355. Mit Dingen, die stinken und schmerzen, muss man nicht scherzen
  356. Ein versprochenes Geschenk ist ein gegebenes
  357. Adel, Tugend, Kunst sind ohne Geld umsunst
  358. Gut(es) Werkzeug, gute Arbeit
  359. Undank ist der Welten Lohn
  360. Wie gesäet, so geschnitten
  361. Böser Vogel, böses Ei
  362. Wie der König, so das Volk
  363. Andere Zeiten, andere Sitten
  364. Wie die Mutter, so die Tochter
  365. Ein jeder hat seinen Wurm
  366. Die alte Zeit war immer besser
  367. Märzendonner macht fruchtbar
  368. Die Sonne scheint den Reichen und den Armen
  369. In der Not frisst der Teufel Fliegen
  370. Wenn der Teufel die Leute betrügen will, so ist er schön wie ein Engel
  371. Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse ein- und -aus
  372. Wenn die Raben schreien, folgt Regen
  373. Was in aller Leute Mund, ist nicht immer ohne Grund
  374. Was einer mit Gewalt nchit kann erreichen, kann der andere mit List erschleichen
  375. Wer übel schwatzt, verliert ein gutes Schweigen
  376. Ist der Kopf krank, so legen alle Glieder Beileid an
  377. Kommt der Mangel ins Haus, flieht die Liebe hinaus
  378. In der Not frisst der Teufel Fliegen
  379. Wenn der Fuchs predigt, so nimm die Hühner in acht
  380. Wenn des Nachbarn Haus brennt, so trägt man Wasser zum eigenen
  381. Allzufrüh kommt auch unrecht
  382. Trinke, wenn du am Brunnen bist
  383. Wenn ein Wolf den andern frisst, ist im Walde nichts zu essen
  384. Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere
  385. Je weiser, je bescheidener
  386. Richtige Rechnung macht gute Freunde
  387. Je grauer, je schlauer
  388. So viel Menschen, so viel Köpfe
  389. Geteilter Schmerz ist halber Schmerz; geteilte Freude ist doppelte Freude
  390. Richtige Rechnung macht gute Freundschaft
  391. Gesunder Leib ist Goldes wert
  392. Es ist besser, sich vorsehen als Reue haben
  393. Anderer Leute Schmerzen tun nicht weh
  394. Mische dich nicht in fremden Händel
  395. Wer viel anfängt, endet wenig
  396. Wünschen fördert keine Arbeit
  397. Schliche Kost braucht keinen Doktor
  398. Gott beschert wohl die Kuhn aber nicht den Strich dazu
  399. Man soll also geben, dass man selbst auch etwas behalte
  400. Mit Gaben fängt man die Götter
  401. Ein fetter Mensch, ein schöner Mensch
  402. Der Mensch mag noch so dumm sein, er muss sich nur zu helfen wissen
  403. Gebt, so wird euch gegeben
  404. Weisheit soll Klugheit zur Dienerin haben
  405. Stetes Tropfen höhlt den Stein
  406. Man soll dem Kaiser geben was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist
  407. Wider den Stachel (ist schlimm) löcken
  408. Eile mit Weile (den Tag eine Meile)
  409. Man weint vor Freude, wie vor Leid
  410. Die nächsten Freunde, die ärgsten Feinde
  411. Kleine Ursachen, große Wirkungen
  412. Wie der Teig, so das Brot
  413. Sä(e)t einer Gutes, so schneidet er nicht Böses
  414. An den Ohren erkennt man den Esel
  415. Undank ist der Welt Lohn
  416. Groß Geprahl, Bissen schmal
  417. Aus nichts wird nichts und bleibt nichts
  418. Verliebt sein ist fast dasselbe wie Narr sein
  419. Lässt du einer ins Haus, so kommt er dir bald in die Stube
  420. Große Bäuche, frühe Leiche
  421. Ein Schmied kassiert kein Geld von einem anderen Schmied ein
  422. Irren ist meschlich
  423. In Hoffnung schweben macht süßes Leben
  424. Der Mund redet, wovon das Herz voll ist
  425. Die Wahrheit kommt ans Licht, (wenn’s auch nicht bald geschicht)
  426. Von der Hand zum Mund(e) verschüttet mancher die Suppe
  427. Ist der Bauch satt, wird das Herz fröhlich
  428. Vor der verschlossenen Tür kehrt der Teufel um
  429. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht weit
  430. Der Wolf frisst auch die gezählten Schafe
  431. Aus eines andern Beutel ist gut zehren
  432. Glaub’, wenn du’s in der Hand hast
  433. Wie man isst, so ist man
  434. Gott beschütze mich von meinen Freunden, mit meinen Feinden will ich schon selber fertig werden
  435. Die erste Liebe ist die beste
  436. Vorsicht nimmt Rücksicht
  437. Feinde sollte man so wenige wie möglich haben
  438. Durch Schaden wird man klug
  439. Böser Vogel, böses Ei
  440. Geld wendet, Geld blendet
  441. Man muss die Leute nehmen wie sie sind
  442. Bei Nacht sind alle Katzen grau
  443. Die besten Eltern haben auch wohl ungeratene Kinder
  444. Was von Katzen kommt, will miauen
  445. Dem hungrigen Bauch schmeckt alles wohl
  446. Aus einem kleinen Funklein kann ein großes Feuer werden
  447. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg
  448. Die rauhesten Fohlen werden die glattesten Pferde
  449. Wer viel lügt, der ist niemands Freund
  450. Grobes Tuch gibt kein feines Kleid
  451. Wie die Richter, so das Urteil
  452. Wie die Rebe, so der Wein
  453. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
  454. Von allem gibt’s auf dieser Welt
  455. Vorrat nimmer schad(e)t
  456. Eine Gans legt keine Euleneier
  457. Aus einem kleinen Samen wird ein großer Baum
  458. Es ist ein Unterschied zwischen sagen und tun
  459. Stille Wasser sind tief
  460. Lieb’ und Hass wohnen nicht in einem Fass
  461. Wenn der Baum fällt, will jeder Späne lesen
  462. Aus Gutem kann leicht Böses werden
  463. Man schneidet die Riemen, nachdem die Haut ist
  464. Von Worten zu Werken ein weiter Weg
  465. Von zwei Übeln soll man das kleinste nehmen / wählen
  466. Vom Hecht den Schwanz, vom Karpfen den Kopf
  467. Wo du hörst hohe Schwüre, steht Lüge vor der Türe
  468. Die Alten zum Rat, die Jungen zur Tat
  469. Gleiches Unglück macht Freundschaft
  470. Gemeinsam Leiden macht die Bürde leichte
  471. Unglück im Spiel, Glück in der Liebe
  472. Man soll nicht dem Peter nehmen und dem Paul geben
  473. Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab
  474. Langsam aber wohl
  475. Der Wein löst die Zunge
  476. Nach dem Essen soll man ruhn, (weder stehn, noch ohn’ Ursach Gänge tun)
  477. Wein auf Bier, das rat’ ich dir; Bier auf Wein, das lass sein
  478. Die Zeit bringt alles zu Wege
  479. Auf eine Birn’ ein Trunk
  480. Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall
  481. Hinterm Kreuz versteckt sich der Teufel
  482. Sage nicht alles, was du weißt, wisse aber alles, was du sagst
  483. Nach Dreikönigen wachsen die Tage um einen Hahnenschritt
  484. Mairegen im Anfang Maien tut Reben und Früchten dräuen
  485. Heute reich, morgen ein Bettler
  486. Man freut sich inniger auf ein vespätetes Glück
  487. Gesagt, getan
  488. Allerheiligen bringt einen gewissen Sommer
  489. Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel an den Kopf
  490. Ein Esel schilt den andern Langohr
  491. Der Rabe hat der Krähe nichts vorzuwerfen
  492. Die Milch sagte dem Wein: Sei Willkommen, Freund!
  493. Der Kessel schilt (immer) den Ofentopf
  494. Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist
  495. Die sich große Streiche rühmen, sind selten gute Fechter
  496. Geld ist Macht
  497. Geld ist gern bei Geld
  498. Reichtum gibt Ansehen
  499. Gott lässt uns wohl sinken, aber nicht ertrinken
  500. Gott sieht durch die Finger, aber nicht ewig
  501. Gott gibt die Kleider nach dem Regen
  502. Gleich sucht sich und gleich findet sich
  503. Es ist bös streiten mit harthörigen Leuten
  504. Wen Gott nass macht, den macht er auch wieder trocken
  505. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte
  506. Zu viel Trinken macht den Kopf sinken
  507. Gewalt ist über Recht
  508. Lange Krankheit, sicherer Tod
  509. Essen und trinken erhält den Leib
  510. Witwerleid währt kurze Zeit
  511. Die Meinung von heute ist nicht immer die von gestern.
  512. Wo die Sonne hineinkommt / scheint, kommt der Arzt nicht hin(ein)
  513. Andere Länder, andere Sitten
  514. Große Liebe, großer Schmerz
  515. Der gelinde Weg ist der beste
  516. Wo keine Eifersucht ist, da ist auch keine Liebe
  517. Wer leicht traut, wird leicht betrogen
  518. Lust lehret Kunst
  519. Will uns Gott ernähren so kann’s St. Peter nicht wehren
  520. Wer ausgibt und nicht einnimmt, geht dem Ruin entgegen
  521. Der Funke glimmt auch unter der toten Asche
  522. Wie du mir, so ich dir
  523. Wenn man’s am wenigsten denkt, liegt ein Fisch in den Reusen
  524. In Nöten geht die Liebe flöten
  525. Wo es keinen Topf gibt, hält sich der Teufel auf
  526. Wer ungebeten zur Arbeit kommt, geht unbezahlt davon
  527. Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen nach
  528. Tiefe Flüsse gehen langsam
  529. Erst überlegt, dann gut gefegt
  530. Maimond kühl und Brachmond nass füllt den Boden und das Fass
  531. Was zweien recht ist, ist dreien zu eng
  532. Wer allein zankt, zankt nicht lange
  533. Zwei Hähne auf einem Mist vertragen sich nicht
  534. Ist die Decke über dem Kopf, so sind die Eheleute gleich reich
  535. Wer dem Kloster dient, muss vom Kloster leben
  536. Das Wasser ist die beste Arznei
  537. Trink Wasser wie ein Ochs, und Wein wie ein König
  538. Adler fangen keine Fliegen
  539. Liebe macht blind
  540. Alte Liebe rostet nicht, (und wenn sie zehn Jahre im Schornstein hinge)
  541. Liebe und Verstand gehen selten Hand in Hand
  542. Liebe wohnt in Hütten und Palästen
  543. Der Fisch will dreimal schwimmen, im Wein, im Schmalz und im Wein
  544. Der Esel hat lieber Stroh denn Gold
  545. Je mehr der Geizige hat, je weniger wird er satt
  546. Was man hat, achtet man nicht, bis es zu spät ist
  547. Das Gesicht lügt nicht
  548. Böses erfährt man zeitig genug
  549. Die Freude kommt geschlichen wie eine Schnecke, das Unglück im Fluge wie ein Habicht
  550. Man soll das beste hoffen, das Böse kommt von selbst
  551. Die schnellen Entschlüsse sind die besten
  552. Gute Ware lobt sich selbst
  553. In den kleinsten Flaschen ist das beste Likör
  554. Es ist Zeit zu reden, Zeit zu schweigen
  555. Guter Wein bedarf keines Kranzes
  556. Ein Ochs ohne Hut ist bald / halb verloren Gut
  557. Wenn der Ochs frei ist vom Joch, leckt er sich bequem
  558. Ich und der Esel sind zusammen die Trepp heruntergefallen
  559. Eigener Nest ist das best
  560. Heiraten ist Lotterie
  561. Der Appetit kommt beim Essen
  562. Nach der Tat kommt der Rat allzuspät
  563. Frauenrat und Rübensaat gerät alle sieben Jahre
  564. Die Augen sind Kinder
  565. Ehe man gibt, muss man haben
  566. Verachte niemand, so wirstu wider nicht verachtet
  567. Wer nur will, der kann wohl
  568. Nach Freude kommt Leid
  569. Ist der Teufel alt, so will er Mönch werden
  570. Wenn der Geizige das Schwein verkauft, möcht’ er das Wurstfleisch noch besonders verkaufen
  571. Geld ist der Adel, Geld ist ohne Tadel
  572. Geld stinkt nicht
  573. Alte Eier, alte Freier, alter Gaul sind gewöhnlich faul
  574. Durch Fallen lernt man gehen
  575. Genug ist besser als zuviel
  576. Der Zweck heiligt die Mittel
  577. Verbotene Früchte schmecken am besten
  578. Wer nicht zu sparen weiß, dem nützt das Gewinnen nichts
  579. Kleider machen Leute
  580. Die Kutte macht noch keinen Mönch
  581. Hunger macht erfinderisch
  582. Der Hunger treibt den Wolf ins Dorf
  583. Not sucht Brot, (wo sich’s findet)
  584. Katzenkinder lernen wohl miauen
  585. Ein weiser Mann stößt nicht zum zweiten mal am selben Steine an
  586. Feuer und / bei Stroh brennt lichterloh
  587. Der Mensch ist des Menschen Wolf
  588. Der Mensch denkt und Gott lenkt
  589. Außen nix – innen fix
  590. Ein Gast ist wie ein Fisch, er bleibt nicht lange frisch
  591. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert
  592. Nach dem Winter kommt der Mai
  593. Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen zu
  594. Der Weiber Weinen ist heimlich Lachen
  595. Der Erben Trauern ist heimlich Lachen
  596. Der Wolf ändert wohl sein Haar, aber er bleibt wie er war
  597. Der Wolf ist vor Wölfen sicher
  598. Ohne Strafe keine Besserung
  599. Die am wenigsten können, wollen am meisten
  600. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß
  601. Unglück kommt geritten und weicht mit Schritten
  602. Die Ärzte müssen alt, die Apotheker reich und die Barbiere jung sein
  603. Des Menschen bester Freund, der Hund
  604. Kluge Leute fehlen auch
  605. Der Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben
  606. Furcht hütet das Haus
  607. Ein guter Hahn hält aber nur ein Jahr
  608. Der ist lange tot, der vor einem Jahr starb
  609. Die Welt ist ein Dorf
  610. Des Herren Auge füttert das Pferd wohl
  611. An den Augen darf man nur mit dem Ellbogen
  612. Ist die Gefahr vorüber, wird der Heilige ausgelacht
  613. Der Faul ist allzeit arm
  614. Des Gärtners Hund isst keinen Kohl und will nicht, dass andere davon essen
  615. Wann der alte Hund bellet, sol man hinaus/aufsehen
  616. Ein Fischer mit der Angel hat wenig Brot und häufig Mangel
  617. Der Fisch stinkt erstlich am Haupt
  618. Große Fische fressen die kleinen
  619. Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen
  620. Des Herrn Fuss düngt den Acker
  621. Arm oder reich, der Tod macht alles gleich
  622. Angeboren ist besser als angelernt
  623. Aller Anfang ist schwer
  624. Wer in seinem dreißigsten Jahr nichts weiß, im vierzigsten nichts ist, im funfzigsten nichts hat, der lernt nichts, wird nichts und kommt zu nichts
  625. Wer Honig will, muss/darf der Bienen Sumsen leiden
  626. Wer den anderen warnt, der ist sein Freund
  627. Wer isst und singt zugleich ist nicht richtig bei Verstand
  628. Wer kauft und sich in den Beutel lügt, der fühlt es
  629. Wer schimpft, der kauft
  630. Die Wahrheit braucht keinen Advokaten
  631. Wer eine gute Heirat getroffen, hat den Himmel auf Erden gefunden
  632. Wer sich selbst nicht traut, der wird desto weniger betrogen
  633. Die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat
  634. Wer aushält, wird gekrönt
  635. Jeder treibe, was er kann
  636. Lesen und Reisen macht klug
  637. Jeder, der ‘s Gesetz gegeben, muss am ersten danach leben
  638. Wer zu schnell läuft, fällt leicht auf die Nase
  639. Der Erste geht voran
  640. Wer über nichts zweifelt, der weiß nichts
  641. Wer nichts verlangt, bekommt auch nichts
  642. Wer den Staub scheut, bleibe von der Tenne
  643. Der Wille ist (und tut) alles
  644. Ohne Fleiß, kein Preis
  645. Wenn du teilst, so teile gleich
  646. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (und wenn er auch die Wahrheit spricht)
  647. Durch Fragen wird man klug
  648. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
  649. Wer schenkt, der wuchert
  650. Wer den Topf zerbrochen hat, mag ihn auch bezahlen
  651. Was du niemand geben willst, sollst du auch von niemand verlangen
  652. Wer wohl sich hütet, ist wohl bewacht
  653. Wer im Glashaus sitzt, soll(te) nicht mit Steinen werfen
  654. Wer Gönner hat, der kommt voran
  655. Was nützt mir das Schloss, wenn ich den Schlüssel nicht habe
  656. Wer stolpert und nicht fällt, kommt desto schneller vorwärts
  657. Wo was gewesen ist, kommt wohl was wieder
  658. Gibt Gott das Häschen, so gibt er auch Gräschen
  659. Den Letzten beißen die Hunde
  660. Im Munde Bibel, im Herzen Übel
  661. So man den Bösen bittet, wird er ärger
  662. Wissen nimmt keinen Platz ein
  663. Der Weise lernt, so lange er lebt
  664. Nach getaner Arbeit ist gut ruhn
  665. Umsonst nähen und den Zwirn in den Kauf geben
  666. Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes.
  667. Zeit macht gesund
  668. Zeit ist Geld
  669. Die Zeit wird’s lehren
  670. Vergangene Zeit kommt nie(mals) wieder zurück
  671. Die Zeit legt vieles bei
  672. Die Zeit heilt alle Wunden
  673. Den letzten beißen die Hunde
  674. Durch Saufen und Fressen wird viel Weisheit vergessen
  675. Offene Tür verführt einen Heiligen
  676. Von Schweigen tut die Zunge nicht weh
  677. Die Sache liegt in guten Händen
  678. Andere Länder, andere Sitten
  679. Im Hause des Fiedlers muss jeder tanzen
  680. Er flickt andern die Schuhe und geht selber barfuß
  681. Armer Leute Pracht währt über Nacht: zween Tage weiß Brot, darnach Jammer und Not
  682. Wer Vorrat hat, kann leicht auftischen
  683. Hüte dich davor, deine Fähigkeiten öffentlich zu zeigen
  684. Im Winter soll man sich zum warmen Ofen setzen und mit Trunk und Spiel vergetzen
  685. Mittelweg, ein sich(e)rer Steg
  686. Jede Sache hat ihr Aber
  687. Unter (den) Blinden ist der Einäugige König
  688. Auf Sünde folgt Strafe
  689. In Flüssen ohne Fische wirft man keine Netze aus
  690. Im Februar schützt sich der Hund vor der Sonne
  691. Es gibt nur einen Mai im Jahr
  692. Am Bart des Narren lernt das Messer scheren
  693. Wer klug ist, schweigt
  694. Im Kriege und in der Liebe ist alles erlaubt
  695. Wo vier essen, wird auch der fünfte satt
  696. Edel ist, der edel tut
  697. Ein Freund in der Not ist ein Freund in der Tat
  698. Es ist Gefahr im Verzuge
  699. In der Abwechslung liegt das Vergnügen
  700. Was dich nichts angeht, das nimm dir nicht an
  701. Die Zeiten ändern sich (und wir mit ihnen)
  702. Dienstag, Unglückstag
  703. Grüne , weiße Ostern
  704. Kauf Holz Johannis, willst du es haben Michaelis
  705. Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker
  706. Zu Haus ruht man am besten aus
  707. Wenn’s ans Teilen geht, so geht’s ans Raufen
  708. Kurze Predigten die besten
  709. Im fremden Lande schlägt die Kuh den Ochsen
  710. In jeder Küche gibt es zerbrochene Töpfe
  711. Man zündet auch wohl dem Teufel ein Lichtlein an
  712. Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen
  713. Wie viel Gesind, so viel Feind
  714. Unter Freunden und unter Soldaten ist Höflichkeit überflüssig
  715. Wer alle Tage kuchen isst, sehnt sich nach Brot
  716. Richtige Rechung macht gute Freundschaft
  717. Man muss die Finger nicht zwischen Tür und Angel stecken
  718. Wer liebt, der rechnet nicht
  719. Ist der April schön und rein, wird der Mai umso wilder sein
  720. Kein bitterer Streit als unter Verwandten
  721. Wo Mann und Frau sich streiten, so bleibe du am Weiten
  722. Die Gelegenheit muss man meiden, sonst wird eine Kohle aus der Kreiden
  723. Wenn’s der Ein’ hält, und der Andere nicht fahren lässt, so muss es zuletzt ein Unglück geben
  724. Unter den Lebenden vergisst man die Toten
  725. Überfluss verdirbt dem Genuss
  726. Durch Schlechtmachen lernt man das Rechtmachen
  727. Keine Nachricht, gute Nachricht
  728. Dankbarkeit ziert allezeit
  729. Wenn der Topf voll ist, läuft er von einem Tropfen über
  730. Auf einen Eselskopf sind Laugen umsonst
  731. Ein Kamel durch ein Nadelöhr
  732. Das Mittel ist oft schlimmer als die Krankheit
  733. Dem Donner war ich entlaufen und kam gerade mitten in den Blitz hinein
  734. Neue Besen kehren gut
  735. Der Horcher an der Wand hört seine eigne Schand
  736. Das Gemüt ist reich und arm, nicht die Kiste
  737. Handwerk hasst einander
  738. Man muss dem Glück ein Pförtchen öffnen
  739. Niemand sieht seine eigenen Fehler
  740. Nichts ist nichts und kann nichts werden
  741. Natur ist über Kunst
  742. April tut, was er will
  743. Pfingstenregen, Weinsegen
  744. Bei Käs und Brot hat man nicht Not
  745. Man muss nicht zwei Hasen zugleich jagen
  746. Wer nicht isst, arbeitet auch nicht
  747. Wenn der Hahn den Hals gespült, so kräht er um so besser
  748. Man küsst das Kind oft um der Mutter willen
  749. Der Vater Kaufmann, der Sohn Spazierer, der Enkel Bettler
  750. Gewinnen und Sparen macht bald reich
  751. Viel Mühe, wenig Nutzen
  752. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer
  753. Die Lerche verkündet den Frühling
  754. Die Natur lässt sich nicht zwingen
  755. Wenn die Schwalben das Wasser im Fluge berühren, so ist Regen zu spüren
  756. Wenig zuwenig macht zuletzt viel
  757. Viel Körnlein machen einen Haufen
  758. Kleider mit Tressen und nichts zu essen
  759. Ein Korn füllt den Sack nicht, aber es hilft ihn füllen
  760. Die Leute müssen was zu reden haben, die Hunde was zu bellen
  761. Krieg, Jagd, Galanterien, für ein Vergnügen tausend Mühen
  762. Was fremd ist, muss allweg besser sein
  763. Wenn man den Teufel nennt, kommt er schon gerennt
  764. Ein offenes Wort hilft hier und dort
  765. Wenn ein Ochse sprechen will, so brüllt er
  766. Wo es Honig gibt, da sammeln sich die Fliegen
  767. Wohltun trägt Zinsen
  768. Das Auge des Herren schafft mehr als seine beiden Hände
  769. Alle Hülfe ist gut, die hilft
  770. Ist der Hunger echt, so ist kein Brot schlecht
  771. Wer übel isst, der fastet genug
  772. An einem schönen Tage muss man nicht ohne Mantel ausgehen
  773. Wer das Pferd kauft, der kauft auch den Schwanz
  774. Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht
  775. Es ist kein Heiliger so klein, er will seine eigene Kerze haben
  776. Das Unglück schickt keine Boten
  777. Zeit bringt alles,wer warten kann
  778. Wer viel hofft, täuscht sich oft
  779. Fried bringt gute Jahre
  780. Tu wohl, sieh nicht wem, das ist Gott angenehm
  781. Siebe dein Mehl und iss deine Pasteten; aber hüte dich, es auszutrompeten
  782. Halt dich mit Fleiß bei großen Herren, man genießt seines Guts und seiner Ehren
  783. Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
  784. Schönheit ohne Verstand ist eitel Tand.
  785. Das Kind von meiner Tochter ist bestimmt mein Enkelkind; meines Sohnes Kind weiß ich nicht
  786. Des Vaters Schritte sind des Sohnes Tritte
  787. Erst das Kind und dann die Wiege
  788. Eine schmerzlose Geburt deutet auf fehlende Mutterliebe hin
  789. Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen
  790. Wer schmeichelt, der heuchelt
  791. Arm an Gelde, arm an Begierden
  792. Gewarnter Mann ist halb gerettet
  793. Altem Mann bringt jeder Tag immer eine neue Plag’
  794. Wer in seinen Neigungen seinen Angehörigen ähnelt, ist aller Ehren wert
  795. Zu begehrlich bleibt nicht ehrlich
  796. Heute mir, morgen dir
  797. Vom Regen in die Traufe kommen
  798. Mancher flieht vor dem Rauch und fällt in die Flammen
  799. Rauch, schlimm Dach und böse Weiber können den Mann aus dem Hause treiben
  800. Bei Bösen wird man böse
  801. Nach Wolle ging schon mancher aus und kam geschoren selbst nach Haus
  802. Bruderzorn, Höllenzorn
  803. Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen
  804. Selbst ist der Mann
  805. Wein, Frauen und Spiel machen der Bettler viel
  806. Freundschaft soll man gründlich kennen und jedoch soll man versuchen, sie zu bewahren
  807. Lang abwesend ist bald vergessen
  808. Zuviel zerreist den Sack
  809. Groß Geschrei, wenig Geld in der Tasche
  810. Ein Beutel ohne Geld ist eine Null in der Welt
  811. Wer wohl tut, der kriegt gut Gewinn
  812. Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis
  813. Die Katze lässt das Mausen nicht
  814. Ein Bett ist ein gut Ding, wenn man nicht drin schläft, so ruht man drin aus
  815. Die Haare sind die Verräter der Jahre
  816. Die Augen sind der Spiegel der Seele
  817. Liebe fängt bei sich selber an
  818. Die Küche frisst oft das Haus
  819. Nach dem Essen soll man ruhn, (weder stehn, noch ohn’ Ursach Gänge tun)
  820. Alte Gewohnheit soll man nicht brechen
  821. Leicht gesagt, schwer getan
  822. Wer nicht schlafen kann, der sagt sein Bett ist schlecht gemacht
  823. Zu große Neugier treibt den Vogel in die Schlinge
  824. Sich regen bringt Segen
  825. Guter Salat will viel Salz, wenig Essig und viel Öl
  826. Die Hoffnung stirbt zuletzt
  827. Ausnahmen bestätigen die Regel
  828. Übung macht den Meister
  829. Der Glaube kann Berge versetzen
  830. (Des) Nachbars Henne legt immer die größeren Eier
  831. Dick sein heißt nicht schön sein, hilft aber dazu, manche Fehler zu verbergen
  832. Aus einem Kriege entsteht der andere
  833. Schönheit vergeht, Tugend besteht
  834. Wie der Acker so die Rüben; wie der Vater so die Buben
  835. Eine Last, die man gern trägt, fühlt man auf den Schultern nicht
  836. Weil einer das Gesetz nicht gekannt, wird er drob nicht weißgebrannt
  837. Kenntniss ist Macht
  838. Jedem Alter gebührt seine Weise
  839. Kurz von Händen, lang von Zungen
  840. Kein scharfer Schwert als böse Zungen
  841. Wer nicht hören will, muss fühlen
  842. Eine Feile schärft die andere
  843. Lob macht Freunde
  844. Unkraut wächst besser als Weizen
  845. Ein fauler Apfel steckt hundert an
  846. Wenn der Böse Böses tut, so tut er, was er kann
  847. Ein froher Mut, das höchste Gut
  848. Ein Wort zuviel verdirbt die beste Sache
  849. Hunger ist das beste Gewürz
  850. Lügen haben kurze Beine
  851. Vertraue, doch nicht zuviel
  852. Der Tod hebt alles auf
  853. Eine geschmückte Frau wahrt den Mann vor fremder Schau
  854. Was klein ist, das ist niedlich
  855. Kinder und Frauen verschweigen, was sie nicht wissen
  856. Frauen und Geld regieren die Welt
  857. Ein Glas und ein Weib haben einen zerbrechlichen Leib
  858. Frauen und Wein wollen mit Mass genossen sein
  859. Frauen wie Sardinen sollen klein sein
  860. Eine Frau muss sich sehr bitten lassen, und einen Topf soll man dünsten lassen
  861. Es ist kein Tier so grimm und wild, man könnt’ es machen zahm und mild
  862. Die Not macht auch ein alt Weib traben
  863. Über Nacht soll man überlegen und am Tage sich regen.
  864. Gelegenheit macht Diebe
  865. Wer sich zu Honig macht, den benaschen die Fliegen
  866. Seinem Schicksal kann man nicht entgehen
  867. Exempel verführt manchen Mann
  868. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  869. Wenn das Wort heraus ist,ist es eines andern
  870. Es sind schlechte Hühner, die viel gackern und wenig Eier legen
  871. Ausdauer verdient den Preis
  872. Der Stachel des Dorns ist klein, aber es schmerzt, wo er eindringt
  873. Frühlingsgefühle bekommen
  874. Großer Schmerz ist stumm
  875. Eine Antwort sanft und lind, stillet den Zorn geschwind
  876. Die Gesundheit schätzt man erst, wenn man krank ist
  877. Junges Blut kocht bald über
  878. Eine Schwiegermutter im Haus macht den Frieden gar aus
  879. Anmut geht über Schönheit
  880. Der Würfel ist gefallen
  881. Verräterei gefällt den Menschen, der Verräter aber nicht
  882. Vereint sind auch die Schwachen mächtig
  883. Rache ist süß
  884. Die Wahrheit ist wohl zuweilen krank, aber sie stirbt nicht
  885. Wen die Wahrheit trifft, den hasst sie
  886. Kommt’s nicht gleich, das Wahr, so kommt es übers Jahr
  887. Wahrheit schwimmt über der Lüge, wie das Oel über dem Wasser.
  888. Man kann nicht immer auf Rosen gehen
  889. Altes Fleisch gibt fette Suppen
  890. Gut will Hut
  891. Der Erben Weinen ist heimlich Lachen
  892. Ein Bauer, der mit Vorliebe den Vogelfang treibt, kann kein ordentliches Ackergerät haben
  893. Ein Bauer bleibt bei seiner Art
  894. Wenn der Bauer nicht krumm gehen kann, ist der Acker übel dran
  895. Kleine Fädchen, fleißige Mädchen; große Faden, faule Mädel
  896. Wer nicht beißen will, muss die Zähne nicht zeigen
  897. Rührige Hand macht aus Felsen Gartenland
  898. Der Schein trügt (der Spiegel lügt)
  899. Bei Vögeln, Waffen, Frauen und Hunden sind an eine Freude zehn Ärger gebunden
  900. Aus Spaß wird oft Ernst
  901. Vergleiche hinken
  902. Langsam voran, nützt auch wohl dem Mann
  903. Ehrlich ist der beste Weg
  904. Ein Unglück kommt selten allein
  905. Eine fleißige Mutter zeucht eine faule Tochter
  906. Schlechte Nachrichten kommen rasch an
  907. Im April bleibt man gern länger morgens im Bett
  908. Wer schreibt, der bleibt
  909. Wände haben Ohren
  910. Eilesehr bricht den Hals
  911. Was man einmal (recht) gelernt hat, vergisst man so leicht nicht
  912. Wer lernen will ohne Buch, schöpft mit einem Siebe Wasser in einen Krug
  913. Ein ausgeliehenes Buch ist ein abhanden gekommenes Buch
  914. Alte Wunden sind schwer zu heilen
  915. Jedes Alter hat seine Weise
  916. Teurer Kauf erspart
  917. Was gut gemacht wird, erlangt Ansehen
  918. Der Sommer dauert nicht das ganze Jahr
  919. In der Kürze liegt die Würze
  920. Was ich habe, weiß ich, (aber nicht, was ich kriege)
  921. Nur aus der Hand in den Mund haben
  922. Höflich sein heißt nicht feige sein
  923. Der Borger muss auf den Zahler denken
  924. Das ist nur gefunden
  925. Erben ist leicht erwerben
  926. Schlechte Hut ist keine Hut
  927. Was mein ist, ist mein; was dein ist, gehört uns beiden
  928. Was man vergisst, wird weder verdankt noch ausgezahlt
  929. Überfluss bringt Überdruss
  930. Ein versprochenes Geschenk ist ein gegebenes
  931. Was dem einen nützt, schadet dem andern
  932. Überfluss ist besser als Mangel
  933. Guter Anfang, gutes Ende
  934. Was wenig kostet, taugt nicht viel
  935. Es kommt alles an den Tag, was man unterm Schnee verbirgt
  936. Was die Kinder hören im Haus, das plaudern sie auf der Strasse aus
  937. Was man in der Wiege lernt, das bleibt (bis zum Grabe)
  938. Man lernt mehr im Leben als in der Schule
  939. Was gemein ist, ist auch eigen
  940. Jede Mode gilt für schön
  941. Was Gewalt nicht vermag, das steckt List in den Sack
  942. Was die Wölfin tut, gefällt dem Wolfe
  943. Was die Natur angestrichen hat, färbt nicht ab
  944. Was nichts nutz ist, ist geschenkt zu teuer
  945. Wer nichts auf die Universität mitbringt, bringt auch nichts mit herunter
  946. Es kann viel geschehen in einem Handumdrehen
  947. Was dich nicht angeht, das lass stehen, (was du nicht halten kannst, lass gehen)
  948. Was keine tödlichen Folgen hat, kann einem dick machen
  949. Was deinen Zähnen schlecht bekommt, sollst du deinen Verwandten nicht anbieten
  950. Was du nicht willst, dass man dir tut, das fügt auch keinem andern zu
  951. Wer nicht anfängt, wird nie fertig
  952. Jedes Ding hat seinen Haken
  953. Wer alte Hosen wenden lässt, muss für neue Geld zur Hand haben
  954. Was wenig kostet, taugt nicht viel
  955. Was man in der Wiege lernt, das bleibt (bis zum Grabe)
  956. Muss es sein, so schick dich drein
  957. Was der eine wegwirft, hebt der andere auf
  958. Der Wolf ist vor Wölfen sicher
  959. Dem Wölfen soll man kein Schaf anvertrauen
  960. Ein Narr, welcher schweigt, gleicht einem Klugen
  961. Die Freunde unserer Freunde sind auch unsere Freunde
  962. Jedes Jahr fordert Haar
  963. Man kann den Wald vor lauter Bäume nicht sehen
  964. Affecten hindern Herz und Muth, dass man nicht sieht, was recht und gut.
  965. Wie gewonnen, so zerronnen
  966. Geld heilt alle Wunden
  967. Die Gegensätze ziehen sich an
  968. Der Mann erwirbt das Vermögen, die Frau erhält es
  969. An einem Gaste und an einem Weibe hat man nach drei Tagen genug
  970. Es muss sein, schick dich drein
  971. Geschäft ist Geschäft
  972. Kinder und Narren sagen die Wahrheit
  973. Die Gerechtigkeit kennt weder Vater noch Mutter, sondern allein die Wahrheit
  974. Die Zeiten ändern sich
  975. Besser aus der Ferne dingen, als in der Nähe ringen
  976. Man muss die schmutzige Wäsche nicht auf dem Markt ausbreiten
  977. Wenn der Mond hat einen Ring, so folgt der Regen allerding
  978. Wo eine Stiefmutter im Haus, da sieht wenig Fried’ und Freud’ heraus
  979. Ein schwacher Trost, dass es andern auch schlecht geht
  980. Die Wahrheit ist der Welt leid
  981. Reden bringt öfter Schaden als Schweigen
  982. Es ist schwer zu hüten, was jedermann gefällt
  983. Ein Haus leidet nicht zwei Herren
  984. Wer mit leeren Händen kommt, bittet vergeblich
  985. Fleißige Hand erwirbt sich Brot in jedem Land
  986. Kalte Hände, warmes Herz
  987. Morgen ist noch ein Tag
  988. Grauer Morgen, heller Abend
  989. Der Eifersüchtige macht sich selber zu Hahnrei
  990. Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai (dann) warm und schön
  991. Das liebe Geld kann alles
  992. Ein Ochs mistet mehr als hundert Schwalben
  993. Fester Wille führt zum Ziele
  994. Besser offener Feind als zweideutiger Freund
  995. Hunger lehrt geigen
  996. Mit Schweigen verrät man sich nicht.
  997. Wer will ist König
  998. Das Essen bringt mehr um als das Schwert
  999. Mit Speck fängt man Mäuse
  1000. Besser frei und arm, als ein Sklave mit goldenem Gürtel
  1001. Alter bringt Erfahrung
  1002. Jeder ist weise im eigenen Haus
  1003. Besser gesunde Beine als goldene Krücken
  1004. Ein Weiberhaar zieht stärker als ein Glockenseil
  1005. Besser sich auf die Hilfe Gottes verlassen als zu früh aufstehen
  1006. Das Wasser, das vom Himmel kommt, ist besser als jede künstliche Bewässerung
  1007. Besser etwas als nichts
  1008. Geld allein macht nicht glücklich
  1009. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  1010. Ein Nachbar an der Hand ist besser als ein Freund über Land
  1011. Gute Hoffnung ist besser als schlechter Besitz
  1012. Guter Ruf ist Goldes wert
  1013. Besser ein alter Topf als ein neuer Scherben
  1014. Wer gefallen will, muss sein, wie andere wünschen
  1015. Besser schenken als borgen
  1016. Besser allein als in böser Gemein
  1017. Die Apotheke ist eine teure Küche
  1018. Probieren geht über Studieren
  1019. Die Schleife kostet oft mehr als das Kleid
  1020. Gute Gelegenheit kommt nicht alle Tage
  1021. Besser kommt selten nach
  1022. List geht über Gewalt
  1023. Besser ehrlich gestorben, als schändlich gelebt
  1024. Verwandtschaft geht über Bekanntschaft
  1025. Besser ein Vogel in der Hand als zehn über Land
  1026. Besser ein Gericht Kraut mit Ruhe als ein gemästeter Ochse mit Unruhe
  1027. Besser zu viel tun als zu wenig
  1028. Besser betteln als stehlen
  1029. Lieber etwas als alles verloren
  1030. Besser mit Ehren sterben als Leben ohne Ehre
  1031. Besser eine lebendige Katze als ein toter Löwe
  1032. Besser wenig und gut als viel und schlecht
  1033. Besser geschämt als gegrämt
  1034. Es ist allezeit gut lernen
  1035. Besser vorgesehen als nachbereut
  1036. Besser mit Schande geflohen, als mit Ehre tot geblieben
  1037. Besser zuviel als zu wenig
  1038. Wer isst, wenn ihn hungert, und aufhört, eh’ er satt ist, darf dem Arzt kein Lohn und dem Apotheker kein Speis bezahlen
  1039. Besser viel wissen, als viel haben
  1040. Besser ein kleiner Herr als ein großer Knecht
  1041. Besser den Esel treiben, als selbst Säcke tragen
  1042. Lieber ein kleiner Herr als ein großer Knecht
  1043. Lieber beneidet als bemitleidet
  1044. Besser früh bedacht als spät bereut
  1045. Besser schwitzen als seufzen
  1046. Besser spät als nie
  1047. Besser haben als versprechen
  1048. Besser geschielt als ganz blind
  1049. Ein guter Freund ist mehr wert als hundert Verwandte
  1050. Ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Prozess
  1051. Besser einen haben als zwei kriegen
  1052. Besser ein Lot Gold als ein Pfund Blei
  1053. Vier Augen sehen besser als zwei
  1054. Die Ehen werden im Himmel geschlossen
  1055. Mai kühl und nass füllt Haus, Keller, Scheun’ und Fass
  1056. Arzt, hilf dir selber!
  1057. Geben ist seliger als nehmen
  1058. Besser lecken als beißen
  1059. Besser hartes Brot als leiden Not
  1060. Ein alter Ofen heizt sich leichter als ein neuer
  1061. Solange man den Rüden füttert, wedelt er mit dem Schwanz
  1062. Gesunder Sinn im gesunden Leib
  1063. Jeder Gewinn hilft, wenn er auch klein ist
  1064. Gibt Gott nicht was wir wünschen, so gibt er was wir brauchen
  1065. Die Liebe ist süß, (bis ihr wachsen Händ und Füß)
  1066. Wenn die Dummen zu Markt gehen, kriegen die Klugen Geld
  1067. In seinem eigenen Haus ist jeder König
  1068. Man hofft, solange man lebt
  1069. Ein kleiner Gewinn ist auch ein Gewinn
  1070. Schlechte Münzen gibt man im Dunkeln aus
  1071. Übermut verliert den Hut
  1072. Viel Geschrei und wenig Wolle
  1073. Schlaue Füchse werden auch gefangen
  1074. Man muss nicht mehr Korn auf der Tenne ausbreiten, als gedroschen werden kann
  1075. Viele Köche verderben den Brei
  1076. Viel wenig machen ein Viel
  1077. Viele sind berufen, wenig sind auserwählt
  1078. Der Wolf ändert wohl sein Haar, aber er bleibt wie er war
  1079. Trotzkopf schadet sich nur selbst
  1080. Wenn die Biene tot ist, macht sie keinen Honig mehr
  1081. Schmerz um den Gatten ist Ellenbogenschmerz, er ist heftig, aber dauert nicht lange
  1082. Tote Hunde beißen nicht
  1083. Es sterben nicht alle, die krank sind
  1084. W.er ein schönes Weib hat, ist nicht ohne Sorgen
  1085. Wenn die Hausfrau ist gestorben, sind Eier und Milch verdorben
  1086. Drei Dinge ändern sich geschwind:Weib, Glück und Wind
  1087. Die Welt ist weit und rund, wer nicht kann schwimmen, geht zu Grund’
  1088. Es geschieht nichts Neues unter der Sonne
  1089. Viel Mühe, wenig Nutzen
  1090. Wer nichts hat, kann nichts geben / verlieren
  1091. Wer allzeit auf den Wind will sehen, der wird nich säen und nicht mähen
  1092. Jeder Mensch hat sein Gebrechen
  1093. Draußen gejucht, drinnen geflucht
  1094. Das Glück gibt manchem viel, doch niemandem genug
  1095. Wer tut, was er kann, der tut genug
  1096. Die Jahre wissen mehr als die Bücher
  1097. Wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter
  1098. Niemand kann zweien Herren dienen
  1099. Wenn die Gefahr vorüber ist, wird das Gelübde vergessen
  1100. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
  1101. Was dich nicht angeht, danach sollst du auch nicht fragen
  1102. Der Narren Händel und Dukaten machen reiche Advokaten
  1103. Sei nicht den Reichen schuldig und versprich nicht den Armen
  1104. Zu jeder Hochzeit gehört Musik / Zu jedem Trauerzug gehören Tränen
  1105. Mit großen Herren soll man seidne Worte sprechen
  1106. Wer zu essen sich schämt und zu oren (beten), ist diesseits und jenseits verloren
  1107. Ich glaube, so weit ich schaue
  1108. Borgen macht Sorgen
  1109. An sichern Dingen ist der Zweifel gut
  1110. Es ist schwer dienen dem, der gedient hat, und befehlen dem, der befohlen hat
  1111. Keine Hochzeit ohne Brautwerber
  1112. Jugend entflieht, Schönheit verdirbt (verblüht)
  1113. Der Ton macht die Musik
  1114. Man soll vermeiden, den, der einmal ein Bettler war, um Almosen zu betteln und den, der früher bedient hat, zu dienen
  1115. Kein Mädchen ohne Liebe, kein Jahrmarkt ohne Diebe
  1116. Stirb nicht, Vater, die Suppe ist bald fertig
  1117. Nicht jeder ist auf die Hochzeit geladen
  1118. Besser Schad, denn Schand
  1119. Der Busch hat Ohren, das Feld hat Augen
  1120. Tugend besteht, wenn Schönheit vergeht
  1121. Argwohn gegen den Freund ist Unkraut unter dem Weizen
  1122. Den Fleck auf dem eigenen Arsch will niemand sehen
  1123. Ein Wunder währt nicht länger als neun Tage
  1124. Durch fremden Schaden ist wohlfeil klug werden
  1125. Was man scheint, soll man auch sein
  1126. Zwei Hähne auf einem Mist vertragen sich nicht
  1127. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
  1128. Man kann die Birne nicht eher pflücken, bis sie reif ist
  1129. Nicht essen, weil man schon gegessen hat, ist keine Zeitverlust
  1130. Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist
  1131. Es gibt nicht jeder, der hat, sondern wer will
  1132. Besser einen Spatzen in der Hand als eine Taube auf dem Dach
  1133. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
  1134. Man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen
  1135. Reden und Dreschen sind zwei verschiedene Dinge
  1136. Schein ist nicht Sein
  1137. Sauber sein heißt nicht besser putzen, sondern weniger beschmutzen
  1138. Nicht wer viel hat, ist reich, sondern wer wenig bedarf
  1139. Sparen ist größer Kunst denn erwerben
  1140. Man kann schon ein Ei wagen, um einen Ochsen zu gewinnen
  1141. Es ist nicht alles Gold, was glänzt
  1142. Der Teufel ist nicht so schwarz, wie / als man ihn malt
  1143. Es gibt keinen schönen Kerker und keine hässliche Geliebte
  1144. Wer Honig lecken will, soll/darf Bienen nicht scheuen
  1145. Ist das Fest vorbei, kommt wieder Erbsenbrei
  1146. Auch das beste Pferd stolpert einmal
  1147. Kein Fleisch ohne Bein, kein Fisch ohne Grät
  1148. Ein goldener Schlüssel öffnet jede Tür
  1149. Kein Himmel ohne Wolken
  1150. Keine Freude ist vollkommen
  1151. Gekauft ist billiger als geschenkt
  1152. Anderer Tag, andere Plag’
  1153. Ohne Geld ist man ein Lump in der Welt.
  1154. Kleine Feinde haben Löwenmark
  1155. Keine Sonne ohne Schatten
  1156. Alles hat sein Aber
  1157. Schönheit ohne Pflege ist immer auf dem Wege
  1158. Kein Rauch ohne Feuer
  1159. Alles hat ein Ende
  1160. Nach düstern Wolken scheint die Sonne am stärksten
  1161. Verachtung ist schlimmer als Hass
  1162. Wer nicht will, hat Blei an Händen und Füssen
  1163. Besser gespart, als übel verwandt
  1164. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie
  1165. Der Hunger ist der beste Koch
  1166. Kein Honig ohne Gift
  1167. Das beste Pferd wird einmal zur Mähre
  1168. Einer Katze braucht man das Klettern nicht zu lehren
  1169. Jedem deucht / dünkt seine Braut die schönste
  1170. Auch das längste Lied hat ein Ende
  1171. Jeder Topf findet seinen Deckel
  1172. Wer falsch verstanden hat, kann nicht richtig antworten
  1173. Arbeit gibt Brot, Faulheit gibt Not
  1174. Der Vater lügt, der Sohn betrügt
  1175. Der ist sehr taub, der nicht hören will
  1176. Der ist sehr taub, der nicht hören will
  1177. Ein hungriger Mann versteht keinen Spaß
  1178. Was kommen soll, das kommt
  1179. Jung genug, schön genug
  1180. Ein Exempel tut mehr als viele Lehr’
  1181. Keine Geiß ohne Bart, kein Speck ohne Schwart’
  1182. Man soll den Karren nicht vor die Ochsen spannen
  1183. Jeder strecke sich nach seiner Decke
  1184. Der Schein trügt
  1185. Den Toten nützen unsere Tränen nichts
  1186. Im Hause des Gehängten redet man nicht von Strick
  1187. Man darf nicht alles in einen Topf werfen
  1188. Man soll die Bärenhaut nicht verkaufen, ehe der Bär gestochen ist
  1189. Keine Regel ohne Ausnahme
  1190. Keine Rose ohne Dornen
  1191. Gesundheit ist der größte Reichtum
  1192. Keine Freude ohne Leid
  1193. Kein Übel bleibt ungestraft
  1194. Zu schwere Last erdrückt den Esel
  1195. Eine Hand, die schenkt, wird nicht gekränkt
  1196. Nichts ist übel oder gut, wenn man es nicht so nehmen tut
  1197. Früh aufstehen macht nicht eher tagen
  1198. Der Pfaff vergisst, dass er ein Schüler gewesen
  1199. Brot kostet Schweiß
  1200. Rom ist (auch) nicht an einem Tag erbaut worden
  1201. Wer wird den Esel mit Honig füttern!
  1202. Auf dem Trockenen ist nicht gut fischen
  1203. Niemand kann zugleich blasen und schlucken
  1204. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten (zugleich/gleichzeitig) tanzen
  1205. Erst kneten, dann backen
  1206. Allen kann kein König gefallen
  1207. Wer von Wachs ist, muss nicht zum Feuer kommen
  1208. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
  1209. Es sind nicht alle Tage gleich
  1210. Wer sich freut über anderer Übel, dem blüht schon das eigene am Giebel
  1211. Es gibt nicht auf jede Frage eine Antwort
  1212. Es ist nicht immer gut, die Wahrheit zu sagen
  1213. Es ist nicht alles Zucker was süß ist
  1214. Es geht nicht immer, wie man will
  1215. Die Hoffnung ist in Brunnen gefallen
  1216. Neue Fürsten, neue Gesetze
  1217. Wer Rat begehrt, dem ist zu helfen
  1218. Worte sind nicht (alle) Taten
  1219. Ende gut, alles gut
  1220. Gleich sucht sich, gleich findet sich
  1221. Was dem einen recht ist, ist dem andern billig
  1222. Zweimal geht’s selten gut
  1223. Frisch gewagt ist halb gewonnen
  1224. Wenn man das Werk fertig gestellt hat, bleibt nur noch den Käufer abzuwarten
  1225. Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat
  1226. Ein Groschen zum andern wird mit der Zeit ein Schatz
  1227. Ein Handwerk gibt Brot bis zum Tod
  1228. Hören, sehen und schweigen (ist nicht jedermann eigen)
  1229. Auge um Auge, Zahn um Zahn
  1230. Aus den Augen, aus dem Sinn
  1231. Schwarze Augen und blondes Haar sind eine schöne War’
  1232. Es ist gleich, im Finstern oder ohne Licht
  1233. Ein Topf, der zu lange siedet, kommt um seine Brühe
  1234. Vom Salz kommt der Geschmack
  1235. Hundsgebet kommt nicht in Himmel
  1236. Was gut ist, weiß keiner, der das Böse nicht kennt
  1237. Wenn die Schäfe blöcken, fällt ihnen das Futter aus dem Maule
  1238. Gewohnheit macht’s, dass ein Schaf dem andern folgt
  1239. Geduld, und die Karten gemischt
  1240. Was der Vater erspart, vertut der Sohn
  1241. Der Vogel ist gern, wo er gebrütet ist
  1242. Einen geworfenen Stein kann man nicht zurückrufen
  1243. Wörter ohne Taten sind billig zu verkaufen
  1244. Reden und Federn treibt der Wind weg
  1245. Fremdes Brot ist schwer zu kauen
  1246. Brot zu Brot passt nicht
  1247. Heute reich, morgen ein Bettler
  1248. Liebe hat kein Alter
  1249. Die beste Axt taugt nichts in ungeschickter Hand
  1250. Das Alter ist eine Krankheit, daran man sterben muss
  1251. Hans Ungeschick hat selten Glück
  1252. Der kleinste Hinweis genügt
  1253. Wer schön sein will, muss leiden
  1254. Der Blinde singt nicht umsonst
  1255. Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen
  1256. Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen
  1257. Viel Mühe, wenig Nutzen
  1258. Nach und nach macht der Vogel sein Nest
  1259. Ein Fehler, den man erkennt, ist schon halb gebessert
  1260. Wenn die Mädchen sich zanken, kommt die Wahrheit an den Tag
  1261. Wo keine Gefahr ist, da sind alle tapfer
  1262. Rückfall ist schlimmer als der Fall
  1263. Hunde, die bellen, beißen nicht
  1264. Neid macht Leid
  1265. Wer einmal fischt, den heißt man gleich einen Fischer
  1266. Walzender Stein wird nicht moosig
  1267. Der Dieb meint, sie stehlen alle
  1268. Das Ärgste ist gewöhnlich wahr
  1269. Das Glück gibt unbeständig Gab, nimmt jählings auf und wider ab
  1270. Ich wünsch’ dir den Frieden von Sempach
  1271. Armut schändet nicht
  1272. Nach und nach macht der Vogel sein Nest
  1273. Mit Spinnen kann man nicht viel gewinnen
  1274. Man muss erst stimmen, ehe man spielt
  1275. Geld regiert die Welt
  1276. Der eine sagt weiß, der andere schwarz
  1277. Wer den Zweck will, muss auch die Mittel wollen
  1278. Almosengeben leert keinen Beutel
  1279. Für Geld kann man (gar) den Teufel tanzen lassen
  1280. Jeder singt sein eigen Lieb
  1281. Wer das Knäuel sucht, muss den Faden folgen
  1282. Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein
  1283. Nimmer Nutz, nimmer lieb
  1284. Wenn man den ganzen Ochsen isst, will der eine die Keule und der andere die Schulter haben
  1285. Wer nicht viel spricht, hat nicht zu verantworten
  1286. Was der Mund redet, muss der Hals bezahlen
  1287. Nächstenliebe bringt die Pest mit sich
  1288. Wie die Wolle, so das Tuch
  1289. Man schmeichelt den Hund wegen des Herren
  1290. Zu Allerheiligen ist Schnee im Hochgebirge zu sehen, wenn man St. Andreas feiert, liegt Schnee auf dem Boden
  1291. Böse Nachbarn soll man lernen ertragen
  1292. In einem guten Jahr wächst Korn für zwei schlechte
  1293. Um Blasiustag wird der Storch wieder zu sehen sein
  1294. Wenn die Tage langen, dann ist erst der Winter gegangen
  1295. Weil ich ehrlich bin, muss ich unter Schwierigkein leiden
  1296. Wenn die Ameise Flügel bekommt, so ist’s kein Glück für sie
  1297. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen
  1298. Kleine Ursachen, große Wirkungen
  1299. Es kommt auf ein Haar nicht an, wenn man die Kuh schert
  1300. Zu einem Ohr hinein, zum andern wieder hinnaus (verursacht wenig Gebraus)
  1301. Einmal ist nicht immer
  1302. Kleine Ursachen, große Wirkungen
  1303. Ausdauer verdient den Preis
  1304. Mit Fragen kommt man durch die ganze Welt
  1305. Guter Anfang ist halbe Arbeit
  1306. Wenig versprechen und treu halten galt für Ehre bei den Alten
  1307. Besser nicht versprechen als nicht gehalten
  1308. Schnell und gut sind nicht beisammen.
  1309. Ein geborgtes Schwein grunzt das ganze Jahr
  1310. Eine offene Tür führt auch den Heiligen in Versuchung
  1311. Der Ochs will gesattelt sein vnd das Streitross will den Pflug ziehen
  1312. Besser haben als hätten
  1313. Die rechte Hand soll nicht wissen, was die linke tut
  1314. Können geht über Wollen
  1315. Vor dem Baum soll man sich neigen, von dem man Schatten hat
  1316. Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen
  1317. Wenn man dem Hunde an die Haut will, so sagt man, er sei wütig
  1318. Wer nicht vorwärts geht, bleibt zurücke
  1319. Wer gegen den Wind brunzt, macht nasse Hosen
  1320. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um
  1321. Beten lernt man in Nöten
  1322. Wer zuerst nimmt, hat die Auswahl
  1323. Wer schnell steigt, fällt schnell
  1324. Wein macht Worte, und Worte machen Zank
  1325. Ein Esel bleibt ein Esel, (käm er auch nach Rom)
  1326. Liebe hat ein gut Gedächtnis
  1327. Wer gebunden hat, kann auch wieder lösen
  1328. Ändern ist (noch) nicht bessern
  1329. Wer Hans liebt, liebt auch Hansens Hund
  1330. Wer die Rose will, muss die Dornen mitnehmen
  1331. Wer Wohltat sät, der erntet Dank
  1332. Das gute Meinen macht manchen Weinen
  1333. Wer finden will, muss suchen
  1334. Wer schweigt, bejaht
  1335. Wer zu sehr eilet, der stößt sich leich
  1336. Wer fröhlich singt, sein Lied bezwingt
  1337. Süß hat sauer zum Gefährten
  1338. Wer Gaben nimmt, der muss Geschenke wiedergeben
  1339. Wer das Gute hat genossen, sei des Übels unverdrossen
  1340. Sparen bringt Haben
  1341. Wer die Hand in Feuer steckt, verbrennt sich die Finger
  1342. Wer in fremden Kleider ausgeht, kommt nackt wieder heim
  1343. Mit den Wölfen muss man heulen
  1344. Wer mit Hunden zu/ins Bett geht, steht mit Flöhen auf
  1345. Böse Beispiele verderben gute Sitten
  1346. Wer vor dem Tode sich begibt des Seinen, der eilt in kurzer Frist zu langen Peinen
  1347. An fremden Hunden und Kindern ist das Brot verloren
  1348. Wer schnell gibt, gibt doppelt
  1349. Faule Jugend, lausig Alter
  1350. Der hat gut lügen, (wer von weit her ist)
  1351. Wer die Seinen verlässt, den verlässt Gott
  1352. Bezahle, was du schuldig bist, so wirst du wissen, was dein ist
  1353. Der war nie ein wahrer Freund, der wegen eines Katzendrecks aufhörte es zu sein
  1354. Aus einem kurzen Wege kann ein langer Umweg werden
  1355. Wer die Karten mischt, der gibt die Karten nicht
  1356. Wer alles sagt, was er will, muss oft hören, was er nicht will
  1357. Wer zwei Hasen zugleich hetzen will, fängt gar keinen
  1358. Der Schlaf nährt
  1359. Wer Butter anfasst, bekommt fette Finger
  1360. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, (und wenn er auch die Wahrheit spricht)
  1361. Die der Narren Rate glauben, trinken Wein aus unreifen Trauben
  1362. Wer leidet, dass ihm in sein eigen Haus regnet oder schneit, dess erbarmet sich Got nicht
  1363. Wer durch Fliehen sich mag retten, kann wieder vor die Luke treten
  1364. Torheit ist die schwerste Krankheit
  1365. Der Horcher an der Wand. hört seine eigene Schand
  1366. Wer viel hofft, täuscht sich oft
  1367. Wer warten kann, dem kommt alles zur rechten Zeit
  1368. Den ersten Stein werfen
  1369. Jedem ist sein Liebchen schön, wär’s auch ohne Zähne
  1370. Versprechen macht Schulden
  1371. Wer weggeht, verliert seinen Platz
  1372. Alter bringt Erfahrung
  1373. Spare was, dann hast du was
  1374. Der Dieb lässt das Stehlen nicht
  1375. Handwerk hat goldenen Boden
  1376. Wer tut, was er kann, der tut genug
  1377. Wer einen Pfennig stiehlt, stiehlt auch wohl einen Gulden
  1378. Was einer gern hätte, davon träumt ihm
  1379. Sobald Gesetz ersonnen, wird Betrug begonnen
  1380. Die Zeit entblättert jede Rose
  1381. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
  1382. Wer zu heiraten geht in die Fern’, wird betrogen oder möchte betrügen gern
  1383. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
  1384. Geschlossener Mund erhält gesund
  1385. Wie man’s kauft, so hat man’s
  1386. Was böse begonnen, muss böse enden
  1387. Wie man sich bettet, so schläft man
  1388. Böse Gewohnheit ist ein Rost, den sobald keine Feile ausraspeln kann
  1389. Böse Tat trägt böse Frucht
  1390. Wer viel setzt, verliert viel
  1391. Je mehr man hat, je mehr man braucht
  1392. Viel Rühmens und nichts dahinter
  1393. Wer zu viel fasst, lässt viel fallen
  1394. Wer viel schläft, lernt wenig
  1395. Viel reden, viel irren
  1396. Wer viel verspricht, gibt wenig
  1397. Man muss die Bescheidenheit nicht zu weit treiben
  1398. Anderes Amt, andere Sorgen
  1399. Aus einer Gans wird kein Adler
  1400. Wer den Tropfen nicht achtet, dem fällt bald das Haus auf den Kopf
  1401. Wer rastet, der rostet
  1402. Auch guter Acker, ungebaut, trägt nichts als Disteln und Unkraut
  1403. Der Lahme spottet über den Dollfuss
  1404. Man muss sich mit Mondschein begnügen, wenn man keinen Sonnenschein hat
  1405. Wer Sevilien nicht gesehen, der hat nichts Verwunderliches und Vornehmes gesehen
  1406. Wer gutem Rat nicht folgen tut, der macht sich selber böses Blut
  1407. Was nicht scheint, gilt nicht
  1408. Wer nicht schnell gehen kann, muss trippeln
  1409. Den Sack schlägt man, den Esel meint man
  1410. Wenn man nicht beißen kann, muss man nicht bellen
  1411. Wer nicht schweigen kann, kann nicht reden
  1412. Wer angibt, hat mehr vom Leben
  1413. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
  1414. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
  1415. Wer ernten will, muss säen
  1416. Wer dich nicht kennt, der kauft dich nicht
  1417. Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben
  1418. Wer kein eigen Haus hat, ist überall daheim
  1419. Ein Bruder hilft dem andern in der Not
  1420. Ein Quentchen Gunst gilt mehr als ein Scheffel Recht
  1421. Wer nichts hat, hat nichts zu verlieren
  1422. Macht man keinen Knopf am Faden, so geht der Stich verloren
  1423. Zahlen macht ledig
  1424. Wer zahlt, bestimmt
  1425. Stirbt der Reiche, so geht man zur Leiche, stirbt der Arme, dass Gott erbarme!
  1426. Tauben Ohren predigt man vergebens
  1427. Mit Leihen gewinnt man einen Freund, mit Wiedergeben verliert man einen
  1428. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
  1429. Wer das Große gibt, der wird das Gering auch nicht versagen
  1430. Wer nicht will, was er kann, der kann auch nicht, was er will
  1431. Wer Fische fangen will, muss vorher die Netze flicken
  1432. Wer hohe Erträge erzielt, soll sich mit seinem Beruf zurechtfinden
  1433. Kein Sieg ohne Kampf
  1434. Lieber die Gefahr vermeiden, als Schmerz und Elend leiden
  1435. Wer zuletzt lacht, lacht am besten
  1436. Wer einen Betrüger betrügt und einen Dieb bestiehlt, erhält hundert Jahr Ablass
  1437. Der Böse ändert wohl den Ort, aber nicht den Sinn
  1438. Wer sich entschuldigt, klagt sich an
  1439. Wen’s juckt, der kratze sich
  1440. Wer sich unter das Laub stellt, wird zweimal nass
  1441. Wer Wind sät, wird Sturm ernten
  1442. Es ist besser zu früh als zu spät (gesäet)
  1443. Wer spät kommt, dem bleiben die Knochen
  1444. Wer lange schläft, der gut läuft
  1445. Wer dir ein Brot schenkt, wünschtwenigstens deinen Tod nicht
  1446. Das Schenken pflegt’s mit sich zu bringen, dass man des Schenkers Lied muss singen
  1447. Wer aufs Meer geht, darf die Wellen nicht fürchten
  1448. Gute Gelegenheit kommt nicht alle Tage
  1449. Wer Pferd und Sattel hat, der mag reiten, wenn er will
  1450. Wer etwas kann, ist überall willkommen
  1451. Viel reden, viel irren
  1452. Wer gute Nachbarn hat, bekommt einen guten Morgen
  1453. Die Ärzte machen den Körper rein und das Säckel noch obendrein
  1454. Wer andere tadeln will, muss selbst ohne Mängel sein
  1455. Wer Schafe austreibt, treibt Wollträger ein
  1456. Ein treuer Freund ist ein großer Schatz
  1457. Zwischen Nachbars Garten ist ein Zaun gut
  1458. Wer sich schämt, bekommt kein Fleisch
  1459. Bekennen bricht den Hals
  1460. Wer alles will, bekommt nichts
  1461. Wer nicht gibt, der nimmt nicht
  1462. Womit einer umgeht, das soll er mit Fleiß verrichten
  1463. Wer einmal stiehlt, ist immer ein Dieb
  1464. Träume sind Schäume
  1465. Eine kluge Maus weiß mehr als ein Loch
  1466. Der Klügere gibt nach
  1467. Sprichwort, wahr Wort
  1468. Wer keinen Mangel leidet, der ist reich genug
  1469. Wenn die Gevatterinnen sich zanken, kommt die Wahrheit an den Tag
  1470. Wenn die Hirten sich zanken, hat der Wolf gewonnenes Spiel
  1471. Eines Königs Bitten sind Befehle
  1472. Dem Weisen sind wenig Worte genug
  1473. Wenn jemand seine Ware auf den Markt trägt, werden diese sie für gut und jene für schlecht halten
  1474. Eigen was, wie gut ist das
  1475. Aus dem Regen in die Traufe
  1476. Böse Zungen schneiden schärfer als ein Schwert
  1477. Geschenkt und wieder genommen, ist gestohlen
  1478. Was man gern tut, ist keine Arbeit
  1479. Nicht genannt, nicht geschandt
  1480. An den Scherben sieht man, was ein Hafen gewesen
  1481. Aus trockener Kehle kommt kein schöner Sang
  1482. Zum Geheimnis ist einer zu wenig und drei schon zu viel
  1483. Säen und Ernten hat seine Zeit
  1484. Im werden entweder die Brücke vom strömenden Regen mitgerissen oder die Brunnen durch die Hitze völlig ausgedorrt
  1485. Böser Nachbar, ewiger Krieg
  1486. Wer Wasser trinkt am Morgen, braucht für Arzneien nicht zu sorgen
  1487. Wie man liebt, so dient man
  1488. Wer mit Hunden spricht, wird angebellt
  1489. Wann der Himmel fällt, so würde er all alte Häfen zerschlagen
  1490. Wäre der Große tapfer, der Kleine geduldig, der Rotkopf aufrichtig, so kämen alle überein
  1491. Wenn nicht die Narren zu Markte kämen, würde viel böses Fleisch liegen bleiben
  1492. Wenn das Kind nicht weint, kümmert sich die Mutter nicht darum
  1493. Donner im April viel Gutes verkünden will
  1494. Wer gewinnt, genieße; wer verliert, der büße
  1495. Wer wohlfeil verkauft, hat viel Zuspruch
  1496. Wenn Neid brennte wie Feuer, wäre das Holz nicht so teuer
  1497. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommen will, muss der Prophet zum Berge gehen
  1498. Wenn die Pille gut schmeckte, so würde man sie nicht vergolden
  1499. Wenn weder Wind noch Weiber wären, so würde die Luft stets klar bleiben
  1500. Besser Friede machen, wenn man will, als Friede bitten, wenn der Feind will.
  1501. Magst du nicht eine Tasse trinken, so wirst du anderthalb trinken müssen
  1502. Wer keinen Neider hat, dem geht’s übel
  1503. Not lehrt beten
  1504. Wer Rüben will, recht gut und zart, sä’ sie an Maria Himmelfahrt
  1505. Wer Eier haben will, muss der Henne Gacker leiden.
  1506. Wer das eine will, muss das andere mögen
  1507. Wer den Hund futtert, dem leckt er die Hände
  1508. Wer gut bedient sein/werden will, bediene sich selbst
  1509. Wohl leben und behalten macht, dass wir lang im Hause walten
  1510. Wer will haben gute Ruh, der höre, seh’ und schweig’ dazu
  1511. Wer im Alter jung sein will, muss in der Jugend alt sein
  1512. Wenn dein Weib sagt, stürze dich von dem Dache; so bitte Gott, dass es nicht hoch sei, denn du wirst es mit Guten oder Bösen, oder Hinterlist tun m
  1513. üssen
  1514. Auf Regen folgt Sonne
  1515. Wo der Faden am schwächsten ist, da reißt er
  1516. Der seine Zunge nicht zwingen kann, der ist ein Narr und unweiser Mann
  1517. Wer auf seinem Platze bleibt, der verliert ihn nicht
  1518. Denk an den Winter, weils noch Sommer ist
  1519. Wer nicht Flügel hat, der kann nicht fliegen.
  1520. Ohne Brot und ohne Wein friert die Liebe ein
  1521. Über (den) Geschmack lässt sich nicht streiten
  1522. Ein Huhn legt in kein leer Nest
  1523. Wintersonn’ und Herrengunst kommt spät, geht bald und lässt kalt
  1524. Zu Anfang oder End der März sein Gift send’
  1525. Was früh zeitig wird, fault bald
  1526. Man lebt nur einmal
  1527. Was einer gern hätte, davon träumt er
  1528. Blasen und schlucken zumal ist schwer
  1529. Schwiegermutter und Schwiegertochter sind gleich Sturm und Hagelwetter
  1530. Ihr müsst euch nur gedulden, die Zeit tilgt alle Schulden
  1531. Was du leiden muss, leide mit Geduld
  1532. Wie der Herr, so der Knecht
  1533. Es ist einer wie der andere
  1534. Der Tod hat noch keinen vergessen
  1535. Es hat wohl eher eine Ziege ein Messer für die eigene Kehle aufgescharrt
  1536. Es ist gelchviel, ob der eine stiehlt und der andere dem Sack aufhält
  1537. Der Teufel kratzt vor Liebe seinen Leuten die Augen aus
  1538. Jeder gilt, so viel er hat
  1539. Der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht
  1540. Wer Licht behalten will, muss Öl zugiessen
  1541. Wirf den Stein und verstecke die Hand
  1542. Kommt Zeit, kommt Rat
  1543. Was einen Anfang hat, muss auch ein Ende haben
  1544. Das Neue gefällt
  1545. Die Liebe kann alles, (aber Seiltanzen kann sie nicht)
  1546. Anmut muss angeboren sein
  1547. Jedes Ding hat zwei Seiten
  1548. Alle Wege führen nach Rom
  1549. Alle Männer sind Adam’s Söhne, alle Weiber Eva’s Töchter
  1550. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
  1551. Nach Regen kommt Sonnenschein
  1552. Dreißig Mönche und ein Abt können einen Esel wider seinen Willen nicht zum Schreien bringen
  1553. Ein voller Bauch, ein fauler Gauch
  1554. Ein hungriger Magen versteht kein Spass
  1555. Wo die Henne kräht und der Hahn schweigt, da geht’s lüderlich zu
  1556. Was geheim bleiben soll, muss man geheim halten
  1557. Einmal Unrecht, allzeit Unrecht
  1558. Ein Esel kraut den andern
  1559. Einen Nagel schlägt man mit dem anderen aus
  1560. Viele kleine Bäche machen einen großen Strom
  1561. Viele Ärzte sind des Kranken Tod
  1562. Ein Vater kann eher zehn Kinder ernähren als / dann zehn Kinder einen Vater
  1563. Ein Streit bringt den andern
  1564. Der beste Fuhrmann wirft einmal um
  1565. Es ist schwer, eine Nadel in einem Heuschober zu finden
  1566. Ein Mantel und ein Haus decken viel Schande
  1567. Du hast eingefädelt, nun magst du auch schneidern
  1568. Eine Schwalbe macht keinen Sommer
  1569. Ein Bild ist besser als tausend Wörter
  1570. Eine Hand wäscht die andere
  1571. Auf den Salat einen Trunk schad’t dem Doctor genug
  1572. Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an
  1573. Weiße Wände sind Papier für Narrenhände
  1574. Den Klugen betrügt man einmal, den Einfältigen höchstens zwei
  1575. Ehestand, Wehestand
  1576. Der eine klopft an den Busch, der andere fängt den Vogel
  1577. Der Treiber und der Esel denken nicht dasselbe
  1578. Einer ist keiner
  1579. Der eine pflanzt den Baum, der andere isst die Pflaumen
  1580. Einer sät, der andere erntet
  1581. Die einen haben Glück, die andern immer Pech
  1582. Was jeder tun soll, tut keiner
  1583. Der eine taugt zum Weinleser, der andere zum Korbflechter
  1584. Einer hat zu viel, der andere zu wenig, aber keiner genug.
  1585. Der eine hat die Arbeit, der andere den Lohn
  1586. Übung macht Meister
  1587. Trauben mit Käse schmekt nach einem Kuss
  1588. Auf Liebe folgt Leid
  1589. Gut will zu Gut
  1590. Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eigenen den Balken nicht
  1591. Wer ohne Freund ist, lebt nur halb
  1592. Alter ist ein lästiger Gast
  1593. Glück, Weib und Wind ändern sich geschwind
  1594. Honig ist doch süß, wenn er schon einem Kranken bitter schmeckt.
  1595. Den Wein erkennt man am Geschmack, das Brot an der Farbe
  1596. Ein schönes Kleid empfiehlt die Leut
  1597. Gut Ding will Weile (haben)
  1598. Besser ein Schädlein, als ein Schaden
  1599. Besser vorgesehen als nachbereut
  1600. Wer will finden, der muss suchen
  1601. Schuster, bleib bei deinem Leisten!